Einkommen sichern – gegen Berufsunfähigkeit schützen

Schule beendet, Job gefunden, Karriere fest im Blick – so sieht ein perfekter Start ins Leben aus. Doch was passiert, wenn eine Krankheit oder ein Unfall plötzlich alle Zukunftspläne zerstört? Wenn der erlernte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann? Jeden vierten deutschen Arbeitnehmer trifft es – er wird berufsunfähig. Ganz häufig sind Skelett-, Wirbelsäulen- oder psychische Erkrankungen die Ursache. Und weil es kaum staatliche Hilfen gibt, droht dann gerade jungen Berufstätigen der Absturz.

„Mir passiert schon nichts.“ Wenn es um Fragen zur Vorsorge geht, bauen viele gern aufs Glück. Bis der Arzt bei einer Vorsorgeuntersuchung eine Krebserkrankung diagnostiziert. Oder das Auto nach einem Discobesuch gegen einen Baum schleudert. Oder auf dem Bau eine Palette umkippt und die Hand zerquetscht. Solche Schicksalsschläge sind gar nicht so selten. Jeder fünfte Betroffene ist unter 50 Jahre alt. Wer dann nicht privat vorgesorgt hat, wird schneller als er denkt zum Sozialfall. Denn während der Staat beispielsweise bei der Altersvorsorge aktiv unterstützt, hat er seine Leistungen bei der Berufsunfähigkeit auf ein Minimum reduziert.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist daher absolut empfehlenswert – Verbraucherschützer zählen sie zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Sie greift dort, wo das Sozialsystem nur einen minimalen Schutz bietet oder sogar ganz ausfällt. Die private Berufsunfähigkeitsversicherung der R+V Versicherung zahlt eine vorher vereinbarte monatliche Rente, wenn der Versicherte gesundheitlich nicht mehr in der Lage ist, zu mindestens 50 Prozent seinem zuletzt ausgeübten Beruf nachzugehen. Dabei ist der Arbeitnehmer vom ersten Tag der Berufsunfähigkeit an  abgesichert. Je früher man einsteigt, umso attraktiver und günstiger sind die Angebote.

Staatliche Absicherung unzureichend

Seit 2001 zahlt der Staat im Fall der Berufsunfähigkeit nur noch eine Erwerbsminderungsrente. Das bedeutet: Wer seinen Beruf nach einer schweren Krankheit oder einem Unfall nicht mehr ausüben kann, wird uneingeschränkt auf eine andere Tätigkeit verwiesen. Ein Büroangestellter erhält beispielsweise keinen Cent mehr aus der Rentenkasse, wenn er noch als Nachtwächter oder Pförtner tätig sein kann. Die volle Erwerbsminderungsrente – maximal 34 Prozent des letzten Bruttoeinkommens – bekommt nur, wer weniger als drei Stunden am Tag arbeiten kann. Die halbe Rente (maximal 17 Prozent des letzten Bruttoeinkommens) wird bei weniger als sechsstündiger Arbeitsfähigkeit pro Tag gezahlt. Berufseinsteiger müssen für ihren Anspruch auf eine staatliche Erwerbsminderungsrente in der Regel ohnehin mindestens fünf Jahre versicherungspflichtig gearbeitet haben.