Wer wir sind – Unsere Geschichte

„Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.“ Dieser offensive Gedanke von Mark Twain beschreibt wie kein anderer das Gefühl, mit dem wir unsere Idee vom „Bankverein Werther“ in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Vielleicht mag uns der eine oder andere 2011 tatsächlich in die Schublade der Spinner gepackt haben. Doch wir – damals die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold eG, heute die VerbundVolksbank OWL eG – hatten eine neue Idee, an die wir glaubten. Wir waren überzeugt davon, dass die Zeit dieser Idee gekommen war und sie sich durchsetzt. Insofern ist die Geschichte des „Bankvereins Werther“ die eines Neuanfangs ohne Vorbild und des Denkens in Alternativen jenseits von Moden und Trends. Sie erzählt zudem vom Mut zu Haltung, zu genossenschaftlichem Unternehmertum und dem Bekenntnis zum Wert der Regionalität.

Neues Denken für eine neue Zeit

Manchmal schafft der Lauf der Zeit Gelegenheiten und fordert Eigeninitiative ein. 2011 erhielten wir ein Angebot, das bis dahin für uns als genossenschaftliche Regionalbank neu und ungewöhnlich war: die Übernahme des regionalen Privat- und Firmenkundengeschäfts der damaligen Bankverein Werther AG und damit auch der Standorte in Werther und Bielefeld, der Marke „Bankverein Werther“ sowie der Mitarbeiter des Stammhausgeschäftes. Bis dahin hatte der Bankverein eine wechselvolle Geschichte hinter sich: 1877 war dieser als genossenschaftlicher Vorschussverein zu Werther (Westf.) gegründet worden. Einige Jahre später – 1891 – wandelten die Eigentümer den Bankverein in eine Aktiengesellschaft um, deren Hauptsitz bis 2011 die Stadt Werther (Westf.) war.

Dass sich eine Privatbank bewusst entschließt, ihre Kunden einer Genossenschaftsbank anzuvertrauen, war für uns ein Zeichen der Wirksamkeit und der Kraft unseres soliden  genossenschaftlichen Geschäftsmodells. Erst recht 2011, drei Jahre nach der Finanzmarktkrise mit ihren verheerenden Folgen für die Weltwirtschaft und insbesondere für die Bankenbranche. Es war eine Zeit, in der sich zahlreiche Banken, die ihre Heimat nicht in der Region hatten, aus Ostwestfalen-Lippe zurückzogen. Viele Menschen und Unternehmen suchten damals verlässliche Bankpartner mit einer regionalen Ausrichtung. Dies machte uns Mut, in die Offensive zu gehen, einen anderen Weg als die anderen zu beschreiten und unser Modell einer genossenschaftlichen Regionalbank neu zu denken.

Neue Strahlkraft für eine lange Tradition

Unsere Idee war es, den „Bankverein Werther“ nachhaltig als genossenschaftliche Alternative am hart umkämpften Bankenplatz Bielefeld zu etablieren und damit unseren Kunden zu folgen. Denn bereits vor 2011 betreute die damalige Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold Kunden aus dem Raum Bielefeld. Doch wie gelingt es, sich an einem Standort zu behaupten, der seit vielen Jahren als „overbanked“ – als überladen mit einem Angebot an Banken – gilt? Ganz einfach: mit viel Begeisterung, Tatendrang und dem Anspruch, unserem Bankverein einen einzigartigen Charakter zu geben. Von Beginn an war für uns klar, dass wir die lange Tradition des Bankvereins in der Region erhalten und dem Namen „Bankverein Werther“ eine neue Strahlkraft verleihen wollten. Zudem sahen wir darin die einmalige Chance, das Stammhausgeschäft des Bankvereins in die genossenschaftliche Bankengruppe zu holen und dieses nachhaltig in neuer, innovativer Form zum Erfolg zu bringen.

Regional verwurzelte, unabhängige und kundenbestimmte Genossenschaftsbanken sind die stärksten und glaubwürdigsten Partner im Bankgeschäft vor Ort. Davon sind wir fest überzeugt. Identität, Authentizität, das klare Bekenntnis zur Wirtschaftsregion, die Kenntnis des lokalen Marktes und seiner Eigenheiten spielen dabei eine wichtige Rolle. Mit keinem geringeren Anspruch haben wir einen Extrakt der Leistungsstärke einer der größten genossenschaftlichen Regionalbanken Deutschlands in den komplexen Kompetenzfeldern für das gehobene Firmenkundengeschäft, Private Banking und die Freien Berufe mit einer eigenständigen Geschäftsphilosophie unter der Marke „Bankverein Werther“ vor Ort verbunden. Die Kunden des Bankvereins können auf ein breites Spektrum an maßgeschneiderten Bankdienstleistungen zurückgreifen: neben den klassischen Finanzdienstleistungen auf spezielle Kompetenzen wie Beratung in den Bereichen „Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“, „Internationales Geschäft“, „Zahlungssysteme“, „Zins- und Währungsmanagement“, „Landwirtschaft“, „Freie Berufe“ und „Private Banking“. In diesem Sinne ist der „Bankverein Werther“ als Zweigniederlassung der VerbundVolksbank OWL eG heute ein gefragter Bankpartner für anspruchsvolle Privatkunden, Freiberufler und die inhabergeführten ostwestfälischen Familienunternehmen in der Region Bielefeld, die Wert auf eine persönliche, wertschätzende und langlebige Beziehung sowie einen offenen unkomplizierten Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit ihrer Hausbank legen.

Unsere Haltung

Was macht eine Bank aus? Der Zins, der Preis für das Girokonto, die Zahl der Filialen? Wir meinen: die Haltung zu den Dingen, vielleicht sogar die Weltanschauung. Der „Bankverein Werther“ steht für starke Ideale und eine klare Haltung zum Bankgeschäft im Sinne der Werte des ehrbaren Kaufmanns, die wir für unsere Zeit neu interpretiert haben. Leistung ist entscheidend, aber eben nicht alles. Jeden Tag fragen wir uns: Was dient dem unternehmerischen Fortschritt? Die Üblichkeit oder der Mut, dem Geübten davonzulaufen? Letzteres treibt uns an. Was uns zum Start 2011 fasziniert hat, war die Idee, das Bankgeschäft jenseits von Trends zu denken. „Neu anfangen“, „Aufrichtig begeistern“, „Weiter denken“, „Ehrlich reden“, „Zeitgemäß entscheiden“, „Dauerhaft ankommen“ – dieser Philosophie haben wir uns verschrieben. Und diese dokumentieren wir auch in einer besonderen Art des Umgangs mit unseren Kunden: Nähe und Kompetenz verbinden wir mit dem Anspruch von Klarheit, Einfachheit, Transparenz, Schnelligkeit und einer besonderen Qualität. Bei aller Vielschichtigkeit der Finanzthemen überzeugen nach unserer Auffassung im Handeln letztlich das Einfache, das Überlegte, das von Hand Gemachte, das Gespräch von Mensch zu Mensch, in dem Zeit ist für die Freiheit im Kopf. Denn nur so entstehen kreative Ideen und neue Wege, um noch besser und individueller die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden erfüllen zu können.

Jeder, der zu uns kommt, kann unsere Philosophie erleben: offene und ehrliche Gespräche, gegenseitiges Verständnis und ein hohes Maß an Individualität. Egal, ob es darum geht, Bewährtes über Generationen zu sichern oder Visionen für neue Zeiten zu verwirklichen. In einer Zeit, in der das flüchtige Ergebnis von Computeranalysen oft mehr zählt als ein wohlüberlegtes Urteil von Menschen, habe ein solches Miteinander von Berater und Kunde einen ganz besonderen Wert – vor allem in der Bankenwelt. An diesem Anspruch wollen wir uns messen lassen. Wir wollen ehrlich und aufrichtig begeistern, so, wie es der ostwestfälische Mittelstand tut.

Letztlich steht der Name „Bankverein Werther“ für hochindividuelles, leistungsstarkes Bankgeschäft, das mit dem Anspruch der Nachhaltigkeit in Manufaktur für die Region Bielefeld entsteht. Damit hat sich unser Team innerhalb weniger Jahre ein hohes Ansehen sowie eine beachtliche Akzeptanz und Anerkennung am stark umworbenen Bielefelder Bankenmarkt erarbeitet. Unsere Berater sind heute für viele Bielefelder Familienunternehmen geschätzte Gesprächspartner.

Ein starkes Netzwerk für die Region Bielefeld

Die noch junge Erfolgsgeschichte des „Bankverein Werther“ haben wir seit unserem Start konsequent fortgeschrieben. 2014 haben wir unser Leistungsangebot durch die BV Werther Immobilien GmbH, einer 100-prozentigen Tochter der VerbundVolksbank OWL eG, erweitert. Und seit 2015 gehört der unabhängige Vermögensverwalter „Werther und Ernst“, an dem die VerbundVolksbank OWL eG mit 70 Prozent beteiligt ist, zu unserem Netzwerk am Alten Markt in der guten Stube der Leineweberstadt.

Den Netzwerkgedanken leben wir im Übrigen auch über das Quartier am Alten Markt hinaus. Wir sind mit vielen Menschen aus Bielefeld und Werther und dem Umland im Gespräch, engagieren uns für Projekte wie das BauerhausMuseum, das Klang-Festival, die Klimawoche, das Center for Sustainable Governance der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld, sind in der G16-Lounge und im Pioneers Club unterwegs.

Zudem unterstützt ein hochkarätig besetzter Strategie-Beirat den Bankverein. Dazu gehören:

  • Benedikt Kastrup, Diplomkaufmann, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Partner bei HLB Dr. Stückmann und Partner,
  • Heike Wüllner, geschäftsführende Gesellschafterin Mineralquellen Wüllner GmbH & Co. KG,
  • Prof. Dr. Anne Dreier, Rektorin, Fachhochschule des Mittelstands,
  • Dipl.-Kfm. Dr. Rainer Norden, Vorstandsmitglied der v. Bodelschwinghsche Stiftung Bethel, und
  • Klaus-Peter Schöppner, geschäftsführender Gesellschafter der Mentefactum GmbH.


Auch wenn die Ostwestfalen bekanntlich bescheiden sind: Es macht uns stolz, dass der „Bankverein Werther“ aus der Region Bielefeld und insbesondere aus dem Oberzentrum einfach nicht mehr wegzudenken ist. In diesem Sinne ist der Bankverein Ausdruck der dezentralen Ausrichtung der VerbundVolksbank OWL eG und einer ehrlichen Haltung unseren Kunden gegenüber. Mit der Idee des Bankvereins haben wir unser Selbstverständnis als führende genossenschaftliche Regionalbank im Wirtschaftsraum Ostwestfalen-Lippe einmal mehr vertieft und unterstrichen. Um Mark Twains Gedanken vom Anfang zu vollenden: Unsere Idee hat sich durchgesetzt.